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                  Frau Karin Z. aus Hamburg fragte:

                   Warum bist du Mitglied der Mormonen geworden?

Ich bin kein Mitglied geworden, ich wurde in eine mormonische Familie  hineingeboren. Diese bestand aus meiner Mutter und meiner Schwester. Jahre später kam auch mein "Vater" dazu.
 
                     Herr Karl V. aus Köln fragte:

                     Warum haben Sie die Kirche verlassen?

Nicht ich habe die Mormonenkirche verlassen, sondern ich wurde ausgeschlossen, weil ich transsexuell war, und das meinem damaligen Bischof auch sagte.
Das ist etwas, was bei Mormonen, - wie Homosexualität -, nicht erlaubt ist. Mehrere Bischöfe sagten mir damals, ich könne nicht wieder getauft werden, außer, ich würde mich wieder "zurück verwandeln", soweit es möglich ist. Sie meinten, da Gott mich als "Mann" erschaffen hätte, wäre das die Hülle, die er für mich vorgesehen hätte, und ich dürfte nur damit leben.

                    Herr Uwe G. aus Berlin fragte:
                    
                    Warum glauben Sie, dass Homosexualität keine Sünde ist? Die Bibel sagt es doch eindeutig!

Die Bibel sagt es eben NICHT! Denn in der Antike gab es homosexuelle Liebesbeziehungen, wie wir sie heute kennen, nicht! Dort gingen Männer entweder in heidnische Tempel, wo sie für Lustknaben zahlten, oder sie benutzten dafür ihre eigenen Sklaven.

                    Frau Vera K. aus Lübeck fragte:

                    Was glauben Sie heute, nachdem Sie von den Mormonen rausgeworfen wurden?

Keine einfache Frage, denn mein Glauben ist immer noch der einer Sucherin, obgleich ich mich in der Wicca-Religion am Wohlsten fühle.
Nach meinem Ausschluss aus dem Mormonismus, - das Beste, was mir passieren konnte -, besuchte ich zunächst die Nordelbische Kirche, später dann Freikirchen, und befasste mich, nachdem ich in diesen Kirchen wegen meiner Transsexualität auf Ablehnung stieß, mit der Religion meiner Mutter (Judentum), sowie anderen Glaubensrichtungen (vor allem Islam und Hinduismus).
Durch eine ehemalige Geliebten, die eine Wiccapriesterin ist, lernte ich so genannte "heidnische" Religionen kennen. Die Liebe ging, der Glauben blieb.
Aber auch hier lernte ich Ablehnung kennen, vor allem bei den dianischen Wicca, die transsexuelle Frauen immer noch als Männer sehen, und transsexuelle Männer als Frauen (die bei ihnen mitmachen dürfen), also genau das, was ich von  fundamentalistischen Christen her kenne.
Als Fazit würde ich mich als "suchende Wicca" bezeichnen.
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