gerlindes-welt - Joseph Smith der Prophet
   
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Seit den Tagen der so genannten „Ersten Vision Joseph Smiths, wo er behauptete, Gott und Christus gesehen zu haben (näheres dazu unter 2.2.1.  Die erste Vision), behaupten Mormonen, dass ihre Propheten von Gott Offenbahrungen bekommen würden. Die meisten der niedergeschriebenen Offenbarungen Joseph Smiths stehen in den Lehre und Bündnisse, die vor 1835 das „Buch der Gebote“ hieß.

Konnte Joseph Smith prophezeien? Sah er Dinge, die sich zukünftig ereignen würden? Woran erkennt man übrigens einen Propheten?

Ein Schreiber der Bibel gab uns allen einen guten Tipp, woran wir sehen könnten, ob jemand „im Namen Gottes“, oder aus sich selbst heraus spricht:

 

Einen Mann aber, der nicht auf meine Worte hört, die der Prophet in meinem Namen verkünden wird, ziehe ich selbst zur Rechenschaft. Doch ein Prophet, der sich anmaßt, in meinem Namen ein Wort zu verkünden, dessen Verkündigung ich ihm nicht aufgetragen habe, oder der im Namen anderer Götter spricht, ein solcher Prophet soll sterben.
Und wenn du denkst: Woran können wir ein Wort erkennen, das der Herr nicht gesprochen hat?, dann sollst du wissen: Wenn ein Prophet im Namen des Herrn spricht und sein Wort sich nicht erfüllt und nicht eintrifft, dann ist es ein Wort, das nicht der Herr gesprochen hat. Der Prophet hat sich nur angemaßt, es zu sprechen."
Deut. 18:19-21

 

Betrachten wir doch einmal einiger der Prophezeiungen, die Smith in seinen ersten Jahren als Prophet so von sich gab (Quellzitate stammen von http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=body_prophezeiungen.htm&nav=4):

 

Die Missouri Prophezeiungen:

Smith prophezeite, das im Staat Missouri die Mormonen gesammelt würden (LuB 45: 64-74) das ein Tempel gebaut werden sollte, und vieles mehr.

Ergebnis:

Nichts erfüllte sich. Die Mormonen wurden 1839 verjagt, der Tempel nicht gebaut, und niemand aus dieser Generation ist am Leben. Nicht die „Schlechten“, sondern die Mormonen wurden vertrieben (oder waren sie die Schlechten?), und auch die verlorenen 10 Stämme wurden nicht in Missouri gesammelt.

Zion wird gezüchtigt, und dann erlöst werden:

Laut LuB 100: 13-25 sollten die Mormonen ihre Ländereien behalten und von ihren Feinden Entschädigung fordern. Täten sie es nicht, würde Gott sich rächen, und die Widersacher zerstört werden.

Ergebnis:

Die Mormonen, obwohl sie alles taten, was Joseph Smith von ihnen verlangte, verloren ihre Ländereien, bekamen KEINE Entschädigung, und die Feinde der Mormonen erfreuten sich eines langen Lebens und eines normalen Todes ohne rächenden Gott.

New York soll zerstört werden:

Laut LuB 84:114-115 sollten New York, Albany und Boston zerstört werden, wenn sie das Evangelium der Mormonen ablehnen.

Ergebnis:

Selbst Newell K. Whitney und Joseph Smith, die dort predigten, wurde nicht geglaubt. Diese Städte stehen noch an ihrem Platz.

 

Möchten sie noch mehr hören?

Erfahren, was Joseph Smith sonst noch so prophezeite? Hier sind weitere Highlights:

 

Das zweite Kommen Christi:

Joseph Smith sagte, dass vom Jahr 1835 an, wo er diese Prophezeiung tätigte, es bis zum Kommen Christi 56 Jahre dauern würde, und das einige aus seiner Generation das als Lebende erleben würden. In LuB 130: 14-17 sagte er, das er selbst etwa im Jahr 1890, wenn er selbst also 85 Jahre alt wäre, Christus sehen würde.

 

Ergebnis:

Das Zweite Kommen Christi fand nie statt. Joseph Smith starb lange vor seinem 85. Geburtstag, und zudem widerspricht diese Aussage der Bibel, die sagte, dass niemand den Zeitpunkt der Wiederkunft kennen würde.

Die Vereinigte Ordnung:

Diese Ordnung sollte, laut LuB 104: 1f so lange Bestand haben, bis Christus wiederkommt.

Ergebnis

Dieses Projekt des gemeinsamen Besitzes hielt nicht lange, schon gar nicht bis das zweite Kommen Christi kommen sollte!

Schuldenerlass:

Am 23.April 1836 tätigte Joseph Smith eine Offenbarung, die in LuB 104:78-83 zu finden ist, und die besagte, dass den Mormonen von ihren Schuldnern die Schulden erlassen würden, da Gott deren Herzen erweichen würde.

Ergebnis:

Nur durch Flucht gelang es Joseph Smith und anderen wegen der Kirtland- Bankpleite sich der Verantwortung zu entziehen. Die Schulden wurden NICHT erlassen, und die Mormonen hinterließen Tausende von Dollar an Schulden. Joseph Smith mußte sogar einen betrügerischen Bankrott machen, um da raus zu kommen.

Die erfolgreiche Kirtland-Bank:

Laut der History of the Church, Vol 2. S. 509-510, forderte Joseph Smith seine Gläubigen auf, fleißig in die Kirtland Safety Society Bank zu investieren, da dies der Wille Gottes sei. Er prophezeite, dass diese Bank wachsen und gedeihen, und alle anderen Banken überleben würde.

Ergebnis:

Aufgrund von schlechtem Management und wilden Spekulationen brach die Bank zusammen. Joseph Smith und Sydney Rigdon wurden verurteilt, weil sie illegal eine Bank betrieben hatten (Strafe 1000 $).

Alle, die Geld investiert hatten, verloren ihr Erspartes!

Thomas Marsh:

Laut LuB 112 wurde am 23.Juni 1837 Thomas Marsh gesagt, das er erhöht werden würde, den Juden und Nichtjuden predigen würde, und das Gott sein Herz kennen würde.

Ergebnis:

Nichts erfüllte sich, da Marsh exkommuniziert wurde, und für viele Jahre ein großer Feind der Mormonen war. Anscheinend kannte Gott doch nicht sein Herz, oder?

Salem in den Händen der Mormonen:

In einer Offenbarung vom 6.August 1836 (LuB 111) wird den Mormonen versprochen, dass sie Salem in Massachussetts reiche Ernte einfahren würden, und dass Gott ihnen die Stadt in die Hände geben würde.

Ergebnis:

Joseph Smith kehrte im November desselben Jahres erfolglos nach Kirtland zurück. Sowohl die Stadt als auch deren Reichtümer wurden nicht sein Besitz.

Nachfolge Joseph Smiths:

Sollte sein ältester Sohn sein (Quinn S.638, 630. Zitiert in Mormonism - Shadow or Reality, von Jerald und Sandra Tanner,S.195)

Ergebnis:

Sein Sohn verließ die Mormonen, und wurde Präsident der Reorganisierten Kirche im Jahr 1860.

 

Weitere Prophezeiungen, die in die Hose gingen, können Hier eingesehen werden:

 

www.exmormon.org/prophet.htm

 

Als “Beweis” für die Sehergabe Joseph Smiths führen Mormonen gerne an, dass sie belegten wollen, dass Joseph Smith den amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) vorausgesagt hatte.

Aber hatte er das wirklich? Schauen wir doch etwas genauer nach!

Am 25. Dezember 1832 (nachzulesen in LuB 87) prophezeite Joseph Smith, dass es eine Rebellion im Süden Nordamerikas gegen den Norden geben würde, wobei der Süden Großbritannien um Hilfe ersuchen würde, und es zu einem Bürgerkrieg kommen würde. Auslöser würde die Sklavenfrage sein, und die Sklaven würden revoltieren. Es würde allerlei Naturgewalten und von Menschen gemachte Probleme (wie Hungersnöte) geben, und das „Ende aller Nationen“ wäre gekommen.

Weiß man nichts über die Situation der damaligen Zeit, könnte man vielleicht glauben, dass Joseph Smith hier ausnahmsweise mal richtig lag.

Doch wie war die damalige Lage?

Der Staat South Carolina erklärte im Jahr 1832 seine Unabhängigkeit von der Union, und der damalige amerikanische Präsident Jackson wollte den Urzustand mit Gewalt wiederherstellen. Überall im Land wurde der Krieg erwartet. Also gab diese „Prophezeiung“ nur das wieder, was damals als Meinung am häufigsten war.

Auch, wenn der Süden 1961 sich gegen die Union erhob, und Großbritannien dem Süden zur Hilfe kam, so gab es keine Sklavenrevolten, und es kamen auch nicht die angedrohten Naturkatastrophen, und auch das „Ende der Nationen“ kam nicht.

Das Thema wurde im Jahr 1843 noch einmal von Joseph Smith angesprochen (nachzulesen in LuB 130: 12f). Als „Prophet“ sagte er darin das Folgende:

 

 „Es wird wahrscheinlich infolge der Sklavenfrage dazu kommen"

 

Seltsam, ein „wahrscheinlich“ von einem angeblichen Propheten Gottes zu hören, oder? Oder war sich selbst Gott über den Ausgang und die Ursachen des Krieges nicht im Klaren?

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