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Farbige und Priestertum

 

Nun kommen wir zu einem sehr interessanten aber unappetitlichen Teil mormonischer Kirchengeschichte, nämlich der Weigerung, farbigen Männern das Priestertum zu übertragen. Wir werden erfahren, welche theologischen Rechtfertigungsgründe Mormonen dafür benutzten, und wie die amerikanische Bürgerrechtsbewegung und einfache Sachzwänge die Führung der Mormonen unter ihrem damaligen Präsidenten Spencer W. Kimball am 30. September 1978 dazu brachten, männlichen Farbigen das mormonische Priestertum zu gestatten.

Folgen Sie uns also nun auf den Spuren eines riesigen Skandals:

 

Theologische Rechtfertigungen

 

Um zu verstehen, warum Mormonen so lange voller Hass und Verachtung auf farbige Mormonen und Menschen müssen wir erst einmal einen wichtigen Teil der mormonischen Theologie verstehen: Der Lehre von der Präexistenz des Menschen.

Diese besagt in kurzen Worten, dass wir alle an einem Ort vor unserer Geburt waren, wo es einen Kampf zwischen Gut und Böse, den Mächten Gottes, vertreten durch Jesus Christus, und den Mächten der Finsternis, vertreten durch den Teufel, gab. Diejenigen, die auf der Seite Christi kämpften, erhielten das Recht, auf die Erde zu kommen, um sich weiter zu entwickeln, was in etwa ein Drittel gewesen sein soll. Ein Drittel kämpfte auf der Seite Satans, und wurde somit zu den Söhnen und Töchtern des Verderbens gerechnet. Sie wurden Dämonen und Geister, die die Aufgabe hatten, die Menschen zu versuchen.

Ein Drittel jedoch, die weder voll hinter Christus, noch voll hinter Satan standen, also „neutral“ waren, kamen auf die Erde, und wurden mit einer schwarzen Haut „bestraft“.

So stand in Times and Seasons und History of the Church:

 

„…die SEELE, der Verstand des Menschen, der unsterbliche Geist. Alle Menschen sagen, dass Gott SIE am Anfang SCHUF. GENAU DIESE VORSTELLUNG MINDERT MEINE EINSCHÄTZUNG DES MENSCHEN; Ich glaube nicht an diese Lehre, ICH WEISS ES BESSER… Ich werde noblere Dinge erzählen…

DER GEIST DES MENSCHEN IST EBENSO UNSTERBLICH WIE GOTT SELBST… GOTT HATTE ÜBERHAUPT NIE DIE MACHT, DEN GEIST DES MENSCHEN ZU SCHAFFEN. (Times and Seasons, Bd. 5, S. 615, in History of the Church, vol. 6, S. 310-311, neu gedruckt) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Vorherdasein.htm

 

Daraus wurde abgeleitet, dass einige Seelen besser als andere wären. Dazu der verstorbene Apostel Orson Pratt:

 

„Ich habe Ihnen schon gesagt, dass die Geister der Männer und Frauen alle ein Vorherdasein hatten, vor Tausenden von Jahren in den Himmeln in der Gegenwart Gottes; und ich habe Ihnen schon gesagt, dass unter ihnen viele Geister sind, die EDLER, INTELLIGENTER als andere sind...“ (Journal of Discourses, Bd. 1, Seite 62) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Vorherdasein.htm

: „...unter den Heiligen befindet sich der wahrscheinlichste Ort, wo diese Geister ihre Körper aufnehmen, durch gerechte und rechtschaffene Eltern. Sie werden zu DIESEN MENSCHEN GESANDT, DIE DIE RECHTSCHAFFENSTEN VON ALLEN MENSCHEN AUF DER ERDE SIND... DIES IST DER GRUND, WARUM DER HERR SIE HIERHER SCHICKT... Der Herr hat sie nicht fünf oder sechs tausend Jahre aufbewahrt, während sie die ganze Zeit auf ihre Körper warteten, um sie dann unter die Hottentotten, die AFRIKANISCHEN NEGER, die götzendienerischen Hindus oder irgendeine andere gefallene Nation zu schicken, die auf dem Angesicht der Erde verweilt. Sie werden nicht aufgespart, um dann auf der Erde solche ENTARTETEN ELTERN zu bekommen...“ (Journal of Discourses, Bd. 1, S. 63) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Vorherdasein.htm

 

Bruce R. McConkie, Siebziger und Autor mehrerer Bücher zur mormonischen Theologie, schrieb dazu:

 

 „Diejenigen, die WENIGER TAPFER im Vorherdasein waren und die daher bestimmte geistige Einschränkungen in der Sterblichkeit auferlegt bekamen, als die NEGER bekannt sind. Solche Geister werden durch die Linie Kains auf die Erde gesandt, und das Zeichen, das wegen seiner Rebellion gegen Gott und seines Mordes an Abel auf sie gesetzt wurde, ist eine SCHWARZE HAUT.“ (Mormon Doctrine, S .476-77) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Vorherdasein.htm

 

 

Und B.H. Roberts, ein mormonischen Kirchengeschichtsschreiber, schrieb über die „Rebellion im Himmel“:

 

„Aber nur diejenigen, die in böser Absicht gegen Gott rebellierten, wurden dazu verurteilt, die Verbannung aus dem Himmel verdient zu haben und zum Teufel und seinen Engeln zu werden. Es gab andere, die nicht gegen Gott rebelliert haben mögen und dennoch SO GLEICHGÜLTIG WAREN, WAS IHRE UNTERSTÜTZUNG DER RECHTSCHAFFENEN SACHE unseres Erlösers betraf, dass sie bestimmte Vorrechte und Mächte verwirkten, die denen gewährt wurden, die für Gott und die richtigen Grundsätze tapferer eintraten. Wir sehen dies, so denke ich, im Samen Hams veranschaulicht... Ich glaube, dass diese Rasse, diejenige ist, durch die verordnet ist, dass jene, die in der großen Rebellion im Himmel nicht tapfer waren, kommen sollten, die sich durch ihre GLEICHGÜLTIGKEIT ODER DURCH DEN MANGEL AN VOLLSTÄNDIGER RECHTSCHAFFENHEIT als unwürdig des Priestertums und seinen Mächten erwiesen und daher wird es bis heute von ihnen zurückgehalten.“ (The Contributor, Bd. 6, S. 296-297) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Vorherdasein.htm

 

 

Und Mark E. Peterson, ein Mormonenapostel, sagte im Jahr 1954 noch dazu:

 

Denken Sie an den Neger, VERFLUCHT IN BEZUG AUF DAS PRIESTERTUM… Dieser Neger, der im Vorherdasein die Art von Leben lebte, die den Herrn rechtfertigte, ihn auf die Erde in der Linie Kains mit einer SCHWARZEN HAUT zu senden und möglicherweise im dunkelsten Afrika zur Welt kommen zu lassen – wenn dieser Neger gewillt ist, wenn er das Evangelium hört, es anzunehmen, kann er viele Segnungen des Evangeliums haben, TROTZ ALLEM, WAS ER IM VORIRDISCHEN LEBEN TAT, ist der Herr bereit, wenn der Neger das Evangelium mit echtem, ernsthaftem Glauben annimmt und wirklich bekehrt ist, ihm die Segnungen der Taufe und der Gabe des Heiligen Geistes zu geben. Wenn dieser Neger in all seinen Tagen Glaubens treu ist, kann und wird er das celestiale Reich betreten. Er wird ALS EIN DIENER dorthin gehen, aber er wird celestiale Herrlichkeit erlangen.“ (Race Problems--As They Affect The Church, Ansprache von Mark E. Petersen bei der Versammlung von Religionslehrern auf der College-Ebene, gegeben an der Brigham-Young-Universität, Provo, Utah, 27. August 1954) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Vorherdasein.htm

 

Die Söhne Kains

 

Schon Joseph Smith, der Gründer der Mormonen hatte einen Hass auf Neger, weswegen er sagte:

 

„Diskutierte am Abend mit John C. Bennett und anderen, um zu zeigen, dass die Indianer mehr Grund haben als die NEGER, ODER DIE SÖHNE KAINS, sich über die Behandlung durch die Weißen zu beklagen.“ (History of the Church, Bd. 4, S. 501) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/S.oe.hne-Kains.htm

 

Und Bruce R. McConkie meinte dazu:

 

„Obwohl er ein Rebell und EIN MITSTREITER LUZIFERS IM VORHERDASEIN war und obwohl er ein Lügner von Anfang an war, dessen Name Verderben war, SCHAFFTE KAIN ES, DAS VORRECHT STERBLICHER GEBURT ZU ERHALTEN. Unter Adams Vormundschaft begann er, in diesem Leben Gott zu dienen… er kam in offener Rebellion hervor, kämpfte gegen Gott, diente Luzifer und erschlug Abel…

Als Folge seiner Rebellion WURDE KAIN MIT EINER DUNKLEN HAUT VERFLUCHT; er wurde der Vater der Neger, und jene Geister, die NICHT WÜRDIG SIND, das Priestertum zu empfangen, werden durch diese Linie geboren. Er wurde der erste Sterbliche, der als Sohn des Verderbens verflucht war. Als Folge seiner sterblichen Geburt wird ihm ein fühlbarer Körper aus Fleisch und Knochen für die Ewigkeit zugesichert, eine Tatsache, die ihn in die Lage versetzt, über SATAN zu REGIEREN. (Mormon Doctrine, S. l02)  Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/S.oe.hne-Kains.htm

 

 

Und in der Köstlichen Perle, dem Werk Joseph Smiths, wo er die Schöpfungsgeschichte neu interpretierte, heißt es:

 

„denn sehet, der Herr wird das Land mit großer Hitze verfluchen, und es soll für immer unfruchtbar sein. Und EINE SCHWÄRZE KAM AUF DIE KINDER KANAANS, dass sie von allen Menschen VERACHTET wurden.“ (Köstliche Perle, Buch Moses 7:8) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/S.oe.hne-Kains.htm

 

Und Brigham Young, der Nachfolger Josephs Smiths, sagte dazu:

 

„Kain erschlug seinen Bruder… und der Herr setzte ein Zeichen auf ihn, welches die FLACHE NASE UND DIE SCHWARZE HAUT… ist.“ (Journal of Discourses, Bd. 7, S. 290-291) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/S.oe.hne-Kains.htm

 

In der Theologie der Mormonen galt die Haut schwarzer/farbiger Menschen als unrein und als Zeichen ihres Verbrechens im vorirdischen Dasein.

In einer Mormonenzeitschrift dazu:

 

„Wir werden als erstes die Ergebnisse der Erprobung oder des MISSFALLEN GOTTES AN EINEM VOLK untersuchen, indem wir mit dem Glauben beginnen, dass EINE SCHWARZE HAUT EIN ZEICHEN DES FLUCHS DES HIMMELS IST, DAS AUF EINIGE TEILE DER MENSCHHEIT GESETZT WURDE. Einige mögen aber argumentieren, dass eine schwarze Haut kein Fluch ist, auch dass eine weiße Haut kein Segen ist. In der Tat sind einige so töricht gewesen, zu glauben und zu sagen, dass eine schwarze Haut ein Segen ist und dass der Neger der feinste Typus eines vollkommenen Menschen ist, den es auf der Erde gibt; aber für uns sind solche Lehren Torheit. Wir verstehen es so, dass Gott, als er den Menschen nach seinem Abbild schuf und ihn als sehr gut verkündete, ihn als weiß erschuf. Wir haben keinen Bericht über irgendeinen von Gott begünstigten Diener, der von der schwarzen Rasse war... jeder Engel, der je eine Botschaft von Gottes Gnade dem Menschen brachte, war wunderschön anzusehen, in reinstem Weiß gekleidet und mit einem Angesicht so HELL wie die Mittagssonne.“ (Juvenile Instructor, Bd. 3, Seite 157) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Schwarze-Haut.htm

 

Selbst das Buch Mormon ist voll von Anspielungen auf die Haut der Farbigen und Indianer, und legt nahe, dass nur eine weiße Haut eine vor Gott angenehme, weil “reine“ Haut ist. Rassismus pur:

 

„...und da sie sehr weiß, schön und angenehm gewesen waren, ließ Gott der Herr eine HAUT DER SCHWÄRZE über sie kommen, so dass sie mein Volk nicht mehr verführen konnten. (Buch Mormon, 2. Nephi 5:21)

„Und die Lamaniten waren von DUNKLER Hautfarbe gemäß dem Zeichen, das auf ihre Väter gesetzt und ALS FLUCH über sie gekommen war, weil sie gesündigt...hatten...“ (Alma 3:6)

Auf Seite 441, Vers 15, des Buches Mormon wird in Bezug auf die Indianer folgende Aussage gemacht: „...denn dieses Volk soll zerstreut und ein DUNKLES, schmutziges und träges Volk werden, abscheulicher als alles, was jemals unter uns... gewesen ist...“ In Bezug auf Indianer, S441, Vers 15)

 „...und es werden nicht viele Geschlechter unter ihnen vergehen, bis sie ein WEISSES UND ANGENEHMES VOLK SEIN WERDEN.“ (Buch Mormon, 2. Nephi 30:6) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Schwarze-Haut.htm

 

Und Joseph Fielding Smith, ein Prophet der Mormonen, schrieb dazu:

 

„Nicht nur war Kain dazu berufen zu leiden, sondern wegen seiner Bosheit WURDE ER DER VATER EINER MINDERWERTIGEN RASSE.“ (The Way to Perfection, Seite 101)

Präsident Smith hat sogar erklärt, dass die dunkle Haut des Negers symbolisch für ewige Finsternis steht: „...wir wollen auch hoffen, dass unseren Negerbrüdern schließlich Segnungen gegeben werden, denn sie sind unsere Brüder – Kinder Gottes – ungeachtet ihrer SCHWARZ BEDECKENDEN SYMBOLIK FÜR EWIGE FINSTERNIS.“ (The Way to Perfection, S. l02) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Schwarze-Haut.htm

 

 Wallace Turner, Korrespondent der New York Times, bemerkte dazu:

 

„Der Neger-Mormone kann kein Amt bekleiden, welches auch immer in einer Kirche, die jedem ihrer männlichen Mitglieder irgendwann einmal in seinem Leben ein Amt anbietet. Ein grauhaariger Neger-Mormone, der sein ganzes Erwachsenenleben in sorgfältiger Ausübung aller komplizierten und verlangten Regeln verbracht haben mag, die von der HLT-Kirche aufgestellt wurden, steht ohne Rechte vor dem Altar, wo ein Jugendlicher, dessen Bart gerade zu sprießen beginnt, präsidieren mag. Ein zwölf Jahre alter Junge kann ein Mitglied des Aaronischen Priestertums werden, mehr als dieser Neger-Mann während einer Lebenszeit der Hingabe erreichen kann. Um ein Kirchenamt zu tragen, muss ein Mormone ein Mitglied des Priestertums sein. (The Mormon Establishment, S. 243-244) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Schwarze-Haut.htm

 

Das fanden manche Mormonen ungerecht, und hinterfragten dieses Praxis. Prompt bekamen sie Ärger mit der Kirchenführung. So wurde ihnen der Besuch des Tempels verweigert, oder ihnen wurden keine Berufungen mehr gegeben, so lange, bis sie „bereuten“.

 

 Nur ein Tropfen

 

Nur ein Tropfen negroides Blut, und nach mormonischer Sichtweise war der Mensch wertlos, denn ein solcher Mann könne z.B. nicht das mormonische Priestertum tragen. Darum waren Mormonen auch so vehement gegen die Mischehe, und bestraften die Übertreter gemäß dem Gesetz der Blutsühne mit dem durchtrennen des Halses mit einem Messer.

Der Juvenile Instructor berichtete im Band 3 auf Seite 165:

 

“In der Tat glauben wir, dass es in den Augen unseres Himmlischen Vaters eine große SÜNDE für einen WEISSEN ist, eine SCHWARZE Person zu heiraten, und dass es ferner ein Beweis der Gnade Gottes ist, dass solch eine Rasse offenbar nicht in der Lage ist, viele Generationen lang fort zu bestehen.“ Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Ein-Tropfen-disqualifiziert-schon.htm

 

 

Und Brigham Young meinte, dass für solch eine Tat  nur die Todesstrafe gerecht wäre:

 

„Soll ich euch das Gesetz Gottes in Bezug auf die AFRIKANISCHE RASSE sagen? Wenn der WEISSE, der zur erwählten Nachkommenschaft gehört, sein Blut mit der Nachkommenschaft Kains vermischt, so ist die STRAFE unter dem GESETZ GOTTES, der TOD AUF DER STELLE. DIES WIRD IMMER SO SEIN.“ (Journal of Discourses, Bd. 10, S. 110) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Ein-Tropfen-disqualifiziert-schon.htm

 

Joseph Fielding Smith schrieb in einem Brief an Morris L. Reynolds, datiert vom 9. Mai 1966:

 „Die Nachkommen Kains waren von den Segnungen des Priestertums ausgesperrt... Es wäre ein schwerwiegender Fehler für einen Weißen, eine Negerin zu heiraten, da der Herr es verbot.“ Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Ein-Tropfen-disqualifiziert-schon.htm

 

 

In späteren Jahren versuchten Mormonen die „Minderwertigkeit“ der Neger zu beweisen, und führten dazu die oben zu lesenden „Beweise“ an, dazu noch Schriften mit rechtem Inhalt.

Dazu eine Meinung:

 

„ Daran gibt es nichts wissenschaftliches, es ist eine Sache von Legenden. Diese Aussage wurde von Sklavenhändlern des 18. Jahrhunderts benutzt, um die Entführung von Afrikanern aus ihren Heimen zu den Märkten zu rechtfertigen. Sie wurde von christlichen Sklavereibefürwortern während des Bürgerkrieges benutzt, um die Sklaverei fortzusetzen. Die Kirchen nahmen nach und nach die Idee der Sklaverei an und diese Ideen halfen ihre Handlungen zu rechtfertigen, in dem sie sagten, dass die Sklaven, besonders die von Afrika, nicht vollständig menschlich seien. Diese Ideen verschwanden langsam nach dem 2. Weltkrieg und mit den Menschenrechtsbewegungen aber die Eliminierung ist nicht zu 100% abgeschlossen.“ (Salt Lake Tribune, Black Curse Is Problematic LDS Legacy, 6. Juni 1998, S.C1)Zitatquelle: http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=body_die_schwarzenfrage.htm&nav=6

 

Dabei gab es Neger in der mormonischen Kirchengeschichte, die das mormonische Priestertum erhielten. Diesem Thema wollen wir uns jetzt widmen.

 

Beispiele von farbigen Priestern im 19.Jahrhundert

 

„ Abel, Elijah, war der einzige farbige Mann von dem bekannt war, dass ihm das Priestertum übertragen wurde .... er wurde am 3. März 1836 zum Ältesten ordiniert und am 4. April 1841 zum Siebziger. Hier wurde eine Ausnahme der generellen Regel gemacht im Zusammenhang mit farbigen Menschen und der Kirche...." (Andrew Jenson, L.D.S. Biographical Encyclopedia, Band 3, S.577) Zitatquelle: http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=body_die_schwarzenfrage.htm&nav=6

 

 Wer war dieser Elijah Abel, und warum wurde er ordiniert?

Geboren am 25. Juni des Jahres 1810 in Maryland (Washington County)schloss er sich den Mormonen an, und erledigte für Joseph Smith, dem er lebenslange Treue als dessen Leibdiener erwies, viele, teilweise wichtige Aufgaben. Am 3.März 1836 wurde er zum Ältesten ordiniert, und am 4. April 181 zum Siebziger, als Belohnung für seine emsige Tätigkeit bei der Errichtung des Nauvoo- Tempels. Er erfüllte Missionen für die Mormonen (Werbung neuer Mitglieder) und verstarb an den Folgen einer Erfrierung und aufgrund des hohen Alters am 25. Dezember 1884 in Salt Lake City. (Deseret News, 26. Dez. 1884)

Sein Enkel, Eugene Bums, der im Alter von nur 24 Jahren verstarb, erhielt diesen Nachruf, der mehr als beschämend und entlarvend war.

 

„Eugene Burns, farbig, starb letzte Woche... Er war 24 Jahre alt und sollte an dem Tage, als seine Beerdigung stattfand, verheiratet worden sein.

...Auf Bitten der Familie leitete Rev. D. A. Brown, Pastor der Ersten Baptistenkirche, den Gottesdienst. Auf seine Anmerkungen des Beileids und des Mitgefühls für seine hinterbliebenen Freunde, die sich versammelt hatten, folgend machte Patriarch Miner, Präsident eines der Siebzigerkollegien der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage einige Bemerkungen. Im Verlauf der Ausführungen erklärte er im Wesentlichen, dass alles, WAS JE VON DIESEM TOTEN MANN EXISTIERTE, IN DEM SARG VOR DEM ALTAR LÄGE. DIE SEELE WÄRE VERDAMMT.

Er sagte ferner, dass ein ÄTHIOPIER DEN STAND DER ERHÖHUNG NICHT ERREICHEN KÖNNTE, DER NOTWENDIG WÄRE, UM IN DEN HIMMEL EINZUTRETEN. SEINE SEELE WAR VOR SEINER GEBURT VERDAMMT. Die Bemerkungen des Patriarchs verursachten Furcht und Bestürzung unter den Zuhörern und beschleunigten ein kirchliches Handgemenge. Rev. Mr. Brown antwortete auf die Bemerkungen des Patriarchen...

Burns war ein Enkel ABELS, des Leibdieners Josephs des Propheten. ABEL WAR EIN NEGER und den Bemerkungen von Patriarch Miner gemäß der EINZIGE SEINER RASSE, DER JE ERFOLGREICH WAR, EINTRITT INNERHALB DER PERLENREICHEN PFORTEN ZU ERLANGEN. Der Grund, warum er so erfolgreich war, dieses Kunststück zustande zu bringen, war seine LOYALITÄT UND DER DIENST FÜR JOSEPH DEN PROPHETEN, und sein Glaube, dass die Mormonenreligion, die einzige ist, die es je gegeben hat...(...)

'Ich wiederhole: Die Wahrheit muss gesagt werden', fuhr der gealterte Mann in einer merkwürdigen Lobrede fort. Er zitterte und bebte in den Wehen starker Erregung. 'Ich bin Präsident eines Siebzigerkollegiums der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Ich bin hier, um Zeugnis abzulegen, NICHT für den Mann, der tot ist, sondern für seinen GROSSVATER ABEL...

'Ich kann mich nicht davon enthalten, von den AUSSERGEWÖHNLICHEN EIGENSCHAFTEN ABELS zu sprechen, dem Leibdiener Josephs, des Propheten. Seine LOYALITÄT zum Propheten war WUNDERVOLL. Er stand ihm ständig zur Seite, bis der Prophet entrückt wurde. Er glaubte bedingungslos an den Mormonenglauben und wurde für diesen Glauben belohnt. WEGEN SEINER DIENSTE FÜR DEN PROPHETEN UND FÜR SEINEN GLAUBEN AN UNSERE RELIGION WURDE ER IN DIE ORDNUNG DES MELCHISEDEKISCHEN PRIESTERTUMS ERHOBEN. ER WAR DER EINZIGE FARBIGE, DER JE LEBTE, DER ZU DIESER ORDNUNG GEHÖRTE...

Abel, der Leibdiener des Propheten, glaubte an Joseph Smith als einen Propheten und an die Dispensation der Letzten Tage. Daher WURDE er ERHÖHT, und so weit es bekannt ist, IST ER DER EINZIGE SEINER RASSE, DER JE DIE BEDINGUNGEN SEINER KNECHTSCHAFT ÜBERWAND...

(...) Mr. Brown erhob sich sofort und verkündete, dass in der Bibel keine solchen Lehren existieren. Als Widerlegung der Behauptungen des Patriarchen verlas er mehrere ausgewählte Bibelstellen, womit er Beispiele zitierte, bei denen Männer mit schwarzer Haut errettet worden sind. Er versuchte, die Gefühle zu beruhigen, die durch die Bemerkungen des Patriarchen hoch gekommen waren. Er bot den Freunden des Toten Gewissheiten der Hoffnung und Erlösung.

Bischof N. A. Empey versuchte dann, die Aufmerksamkeit der Zuhörer zu gewinnen, um Mr. Brown zu entgegnen. Ihm wurde das Vorrecht zu sprechen von denen verweigert, die für den Gottesdienst verantwortlich waren. Burns' Familienangehörige sind Mormonen, obwohl von dem jungen Mann gesagt wird, dass er sich nie der Kirche anschloss.“ (The Salt Lake Tribune, 1. Nov. 1903) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Neger-im-Priestertum.htm

 

Auch die Nachkommen von Elijah Abel wurden im mormonischen Priestertum ordiniert:

 

ORDINIERUNGEN ZUM PRIESTERTUM

 

Elijah Able

Am 3. März 1836 zum Ältesten ordiniert. Am 4. April 1841 in Nauvoo, Illinois, zum Siebziger ordiniert

Enoch Able (Sohn Elijahs)

Am 10. November 1900 von John Q. Adams in Logan, 5.Gemeinde, Utah zum Ältesten ordiniert

Elijah Able (Enkel Elijahs), Sohn Enochs

Am 5. Juli 1934 von J. C. Hogenson zum Priester ordiniert. Am 29. September 1935 von Reuben S. Hill in Logan, 10. Gemeinde, Utah, zum Ältesten ordiniert

 

Diese Familie waren aber nicht die einzigsten Afroamerikaner, die im Mormonismus ein Priestertum erhielten:

 

'An diesem Ort (Batavia, New York) fand ich einen FARBIGEN Bruder namens Lewis, ein Barbier und EIN ÄLTESTER IN DER KIRCHE, der von William Smith ordiniert war. Dieser Lewis, so bin ich auch informiert worden, hat einen Sohn, der mit einem weißen Mädchen verheiratet ist, und beide sind Mitglieder der Kirche.'“ (Mormonism and the Negro, Teil 2, Seite 7) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Neger-im-Priestertum.htm

 

Edward Leggroan war ebenfalls ein Afroamerikaner, der im Mormonismus zum Priestertum ordiniert wurde. In einer von den Mormonen im Jahr 1914 durchgeführten Volkszählung wurde er als Farbiger geführt. Der nun folgende Brief von Leggroan wurde von Kate B. Carter reproduziert.

Veröffentlicht wurde es in „The Negro Pioneer, Daughters of Utah Pioneers“:

 

 

„Liebe Mrs. Carter

 

„Edward Leggroan lebte in der 9. Gemeinde. Er war ein DIAKON. In jenen Tagen reinigten die Diakone die Kirche, schauten nach den Lampen und dem Feuer...

Aufrichtig

Sarah Leggroan“

(The Negro Pioneer, Daughters of Utah Pioneers, Lektion für Mai 1965, Seite 547) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Neger-im-Priestertum.htm

 

Joseph Fielding Smith, ein Präsident der Mormonen, log, als er auf die Frage, ob es in der Mormonenkirche Neger gab, die das Priestertum trugen, schrieb (Poststempel vom 10. Juni 1960 ): “IN DER FRÜHEN KIRCHE WURDEN KEINE NEGER ORDINIERT.“

Später mußte er diese Lüge jedoch revidieren, als einige Fakten bekannt wurden (so in Origin of the Reorganized Church and the Question of Succession, Seite 130)

Auch andere Mormonenführer mußten der Öffentlichkeit und den eigenen Leuten gegenüber eingestehen, und darum sagten sie:

 

Es ist offensichtlich ebenfalls wahr, dass MEHRERE andere NEGER, einschließlich einiger NACHKOMMEN ELIJAH ABELS, ZUM PRIESTERTUM ORDINIERT worden sind. Es ist in diesen und anderen Fällen die Politik der Kirche, denjenigen das Priestertum zu entziehen, die als Nachkommen Kains bekannt sind. Man gibt zu, dass das Priestertum FÄLSCHLICHER WEISE einigen Negern gegeben worden ist, die hellhäutig sind. Die Kirche wünscht aber der Ordnung des Himmels und den Geboten Gottes zu folgen; deshalb wird ihm, wenn Negerabstammung bei einem Mann entdeckt wird, der das Priestertums trägt, die Anwendung dieses Priestertums untersagt.“ (The Church and the Negro, Seite 78) : http://negerundpriestertum.de.tl/Neger-im-Priestertum.htm

 

Warum also diese Lügen und Täuschungen? Warum dieses Verschweigen der Ausnahmen?

Was hat es überhaupt auf sich, das Gerede von dem “Negerblut“?

 

„WEISSE MENSCHEN MIT NEGERBLUT SIND SCHWIERIGER ZU AUSZUMACHEN; IHRE AFRIKANISCHEN GENE MÖGEN KEINE AUSWIRKUNG AUF IHR ERSCHEINUNGSBILD HABEN UND GEWÖHNLICH WISSEN SIE NICHT, DASS EINIGE IHRER VORFAHREN 'IN VERGESSENHEIT GERIETEN'. Im Ohio Journal of Science versucht der Soziologe Robert P. Stuckert von der Ohio State University abzuschätzen, wie viele WEISSE AMERIKANER EINIGE AFRIKANISCHE VORFAHREN HABEN... Als Dr. Stuckert für jedes Jahr der Volkszählung seine Tabelle aufstellte, kam er zum Schluss, dass von 135 MILLIONEN AMERIKANERN, DIE 1950 ALS WEISSE KLASSIFIZIERT WURDEN, UNGEFÄHR 28 MILLIONEN (21%) EINIGE AFRIKANISCHE VORFAHREN HÄTTEN. Von den 15 Millionen, die als Neger klassifiziert werden, waren kaum mehr als 4.000.000 (27%) reiner afrikanischer Abstammung. Während 1941 bis 1950, so schätzt er, bewegten sich ungefähr 155.000 Neger in die WEISSE KATEGORIE... Menschen mit Vorfahren, die im Römischen Reich lebten, einschließlich England und Teilen Deutschlands, stammen von einem breiten Durchschnitt der Bevölkerung des Reiches ab. (...) Afrikaner, einschließlich derer mit NEGERABSTAMMUNG, kämpften in (römischen) Legionen, reisten als Kaufleute oder Seefahrer. ÜBERALL, WO SIE HINGINGEN, HINTERLIESSEN SIE IHRE UNSTERBLICHEN GENE; ALSO KÖNNEN WENIGE AMERIKANER BEHAUPTEN, DASS SIE KEINE VON IHNEN IN SICH TRAGEN, und keiner kann es beweisen.“ (Time Magazine, 30. Juni 1958, Seite 47) http://negerundpriestertum.de.tl/Neger-im-Priestertum.htm

 

Wallace Turner über die damalige Politik der Mormonen, ihre im Priestertum ordinierten Farbigen zu verschweigen:

 

 „Das fortwährende Beharren der HLT auf rassistische Blindgläubigkeit bringt auch einen weiteren ernsten Schaden, weil es annehmen lässt, dass das Verbot für alle Neger gleichermaßen gilt und immer gegolten hat. Dies ist nicht wahr. Jeder Mormone, der die Angelegenheit studiert hat, weiß, dass Elijah Abel... fast ein halbes Jahrhundert lang ein volles Mitglied des Mormonenpriestertums war... (The Mormon Establishment, S. 241-242) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/Neger-im-Priestertum.htm

 

Eine neue Offenbarung

 

 In der Ausgabe der Deseret News vom 9. Juni 1978 fanden die überraschten LeserInnen eine Bekanntmachung der ersten Präsidentschaft, die für Aufsehen und Ärger sorgte, und in der die Mormonenkirche versuchte, ihr öffentlich stark beschädigtes Image wiederherzustellen.

Denn von diesem Zeitpunkt an, so der Tenor der „Offenbarung“, dürfte JEDES würdige männliche Kirchenmitglied das mormonische Priestertum erhalten.

Darin hieß es:

 

„...Wir haben uns lang und ernsthaft für diese unsere glaubenstreuen Brüder eingebracht, indem wir viele Stunden im oberen Raum des Tempels verbrachten und den Herrn demütig um göttliche Führung baten.

Er hat unsere Gebete erhört und durch Offenbarung bestätigt, dass der lange verheißene Tag gekommen ist, wann jeder treue, würdige Mann in der Kirche das heilige Priestertum haben kann, mit der Macht, göttliche Vollmacht auszuüben und sich mit seinen Lieben jeder Segnung zu erfreuen, die sich daraus ergießt, einschließlich der Segnungen des Tempels. Dementsprechend können alle würdigen, männlichen Mitglieder ungeachtet der Rasse oder Hautfarbe zum Priestertum ordiniert werden.“ (Deseret News, 9. Juni 1978, Seite 1A) Zitatquelle: http://www.negerundpriestertum.de.tl/PR-Ae-SIDENT-KIMBALL-GIBT-EINE-NEUE-%26%238222%3BOFFENBARUNG%26%238220%3B--Ue-BER-DIE-SCHWARZEN.htm

 

Bevor diese Erklärung erschien, gab es jedoch einige Dinge, die vorher geschahen.

So wollte die Mormonenkirche dieses Verbot des Priestertums für Schwarze ursprünglich nicht ändern, wie N. Eldon Tanner, später Ratgeber unter Spencer W.Kimball sagte:

 

„Während der gesamten Geschichte der ursprünglichen, christlichen Kirche, trug der Neger nie das Priestertum. Es gibt wirklich nichts, das wir tun können, um dies zu ändern. Es ist ein Gesetz Gottes.'“ (Seattle Magazine, Dezember 1967, S. 60) Zitatquelle: http://negerundpriestertum.de.tl/BRIGHAM-YOUNG-FALSCH-INTERPRETIERT.htm

 

Was also führte zu einem Umschwenken der mormonischen Kirchenpolitik?

Mehrere Ereignisse, die die Kirche in ein schlechtes Licht rückten, sowie innerkirchliche Probleme, die wegen der „Schwarzendoktrin“ entstanden waren.

Am 18.Juni 1974 berichtete die Salt Lake Tribune von einem 12 jährigem Jungen, dem es verweigert wurde in einer mormonischen Pfadfindergruppe der Senior-Spähtruppführerschaft zu sein, weil er ein Farbiger war. Begründet wurde das von Seiten der Mormonen damit, das ein Führer Kollegiumspräsident der Diakone sein muß, und da der Junge das Priestertum nicht tragen darf, könnte er auch kein Spähtruppführer werden.
Daraufhin legte sowohl die NAACP (eine Bürgerrechtsorganisation für Farbige) als auch die Organisation der Pfadfinder Amerikas sich mit der Mormonenführung an.
Dazu die Salt Lake Tribune vom 3. August 1974:

 

 „Kurz bevor Pfadfinderbeamte am Freitagmorgen wegen der Anklage der Diskriminierung vor dem Bundesgericht erschienen, brachte die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage eine Änderung der Politik heraus, die schwarzen Jugendlichen erlauben wird, Senior-Spähtruppführer zu werden, eine Position, die bisher für weiße HLT-Jugendliche in Pfadfindergruppen vorbehalten war, die von der Kirche gefördert wurden... Ein HLT-Kirchensprecher sagte Freitag, dass unter den 'Richtlinien, die in der Erklärung dargelegt sind, auch andere junge Männer, die nicht Präsident eines Diakon-Kollegiums sind, (jetzt) Senior-Spähtruppführer werden können, wenn sie besser dazu geeignet sind.'“ Zitatquelle: http://www.negerundpriestertum.de.tl/BESSER-SP-Ae-T-ALS-NIE.htm

 

 

Die Salt Lake Tribune, eine nichtmormonische Tageszeitung, berichtete am 3. April 1976 aus Portland/Oregon:

 

„ Ein Mitglied der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage ordinierte am Freitag einen Farbigen zum Priester, als Grund gab er an, er habe das getan, um eine Revision der Mormonen-Lehre über die schwarze Rasse zu erreichen. – Douglas A. Wallace taufte Larry Lester (...) dann ordinierte er Lester zum Priester im Aaronischen Priestertum. Dem Ritual war eine Pressekonferenz vorausgegangen, bei der Wallace sagte, er hätte sich schon lange über die Haltung der Mormonenkirche geärgert. Die Zeit sei jetzt gekommen, diese Haltung herauszufordern. – Der Präsident der Portland- Oregon- Mission, Robert Seamons, sagte zu Wallaces Aktion: „ Er gebraucht sein Priestertum in unerlaubter Weise, und seine Handlung ist ungültig, weil der Präsident der Kirche gesagt hat, das Schwarze das Priestertum nicht haben können“. – Wallace selbst sagte, er hoffe, dass das für ihn keine negativen Folgen, wie etwa die Exkommunikation, haben würde.“ ( Rüdiger Hauth: Die Mormonen, S.43f)

 

Später berichtete die Zeitung in ihrer Ausgabe vom 13. April 1976, also nur zehn Tage später, dass Douglas Wallace aus der Kirche ausgeschlossen wurde. Wallace versuchte mehrmals, die Kirchenführer zu verklagen, war dabei aber erfolglos. Jedoch die negative Publicity machte den Mormonen zu schaffen.

In der Folgezeit wurde Wallace des Tabernakels und der Kirche verwiesen, und polizeilich überwacht, als im April 1977 die Generalkonferenz stattfand. Während dieser Konferenz sperrte, so die Salt Lake Tribune vom  5. und 8. April 1977, die Polizei von Salt Lake City, vermutlich auf Bestreben der mächtigen Mormonenkirche, die Umgebung um das Haus von Wallace ab. Die Angst der Kirche vor Wallace schien so groß zu sein, dass ein Polizist seinen Partner anschoss. Laut der Salt Lake Tribune gab die Polizei von Salt Lake City zu,

 

„dass sich die versehentliche Verletzung eines Undercover-Beamten während der Überwachung des Mormonen-Dissidenten Douglas A. Wallace ereignete... Sowohl vom Kreis-Sheriffsbüro als auch vom Kreisanwalt am Donnerstag veröffentlichte Berichte zeigen, dass sich sechs Beamte an der Einzäunung um das Heim John W. Fitzgerald befanden..., wo Mr. Wallace verweilte.“ (Salt Lake Tribune, 8. April 1977) Zitatquelle: http://www.negerundpriestertum.de.tl/BESSER-SP-Ae-T-ALS-NIE.htm

 

Wie die Salt Lake Tribune in ihrer Ausgabe vom 17.September 1977 schrieb, glaubte Wallace, das die Mormonenführung dahinter stecken würde. In einem Brief, den David Olson, der angeschossene Polizist an den Herausgeber der Tribune schrieb (Datumsstempel 8. Januar 1978), attackierte er den damaligen Mormonenpräsidenten Kimball wegen der Pressemitteilung der Kirche,  weil diese die Tatsachen falsch wiedergeben würde. Er schrieb:

 

Seine Verleugnung dieser Aktionen ist falsch. Jeder, der solche Aktionen unternehmen und sich weiter Prophet nennen kann, verdient es mehr als ich, an diesen Rollstuhl gefesselt zu sein.“ Zitatquelle: http://www.negerundpriestertum.de.tl/BESSER-SP-Ae-T-ALS-NIE.htm

 

Einige Zeit später berichtete die Salt Lake Tribune, das Herr Olsen sich das Leben genommen hatte (Salt Lake Tribune, 25. März 1980).

Byron Marchant, ein Mormone, nahm, wie Wallace, einen Standpunkt gegenüber seiner Kirche in Punkto deren Rassismus ein, die dazu führte, das er, wie die Dallas Morning News in ihrer Ausgabe vom 20.Oktober 1977 berichtete, als Hausmeister der Kirchengemeinde gefeuert, exkommuniziert, und mit Verachtung gestraft wurde, weil er es wagte, den Kirchenführern Paroli zu bieten, indem er , was zum ersten Mal in der mormonischen Geschichte geschah, GEGEN einen Führer der Mormonen stimmte.
Als er versuchte, vor dem Tempelplatz Literatur zu verteilen, wurde er wegen
„wegen unbefugten Betretens“ verhaftet, wie die Salt Lake Tribune, vom 3. April 1978 berichtete. Er verfasste ein Flugblatt, indem er zur Demonstration gegen die Schwarzenpolitik auf, und sagte, dass er bei der Generalkonferenz von Oktober 1978 mitmarschieren würde.
Die Angst vor der Demonstration, der schlechten Publicity und den sinkenden Mitgliederzahlen könnten vielleicht dazu geführt haben, dass die Mormonen ihre Position neu überdachten.

Ein Tempel in Brasilien wurde gebaut, und es war für die Kirchenführer unmöglich, Führer OHNE SCHWARZES BLUT zu finden, wie die Deseret News vom 10. Juni 1978 berichtete.
Dazu Lester E. Bush jun. in Dialogue: A Journal of Mormon Thought
, Frühjahr 1973, Seite 41:

„Die Entscheidung, jedem mit Negervorfahren ('ganz gleich wie entfernt') das Priestertum zu verweigern, hatte das theoretische Problem der Eignung für das Priestertum gelöst, aber es half nicht beim praktischen Problem, das 'Blut Kains' in denen zu identifizieren, die noch nicht dafür bekannt sind, dass sie Negervorfahren haben...

Das Wachstum der internationalen Kirche brachte ganz klar neue Probleme. Brasilien war besonders schwierig... J. Reuben Clark, Erster Ratgeber zu George Albert Smith berichtete, dass die Kirche 'in der Missionsarbeit in eine neue Situation' eintrat... bei der es sehr schwierig ist, wenn nicht unmöglich, zu sagen, wer Negerblut hat und wer nicht. Er sagte, dass wir, wenn wir Brasilianer taufen, wir fast sicher Menschen mit Negerblut taufen, und dass wir, wenn ihnen das Priestertum übertragen wird, was ohne Zweifel geschieht, einem sehr ernsten Problem gegenüber stehen.“ Zitatquelle: http://www.negerundpriestertum.de.tl/BESSER-SP-Ae-T-ALS-NIE.htm

 

Und LeGrand Richards, ein inzwischen verstorbener Apostel meinte dazu:

 

„Und ich könnte ihnen sagen, was sie gewissermaßen hervorrief. Dort unten in Brasilien hat die Bevölkerung soviel Negerblut, dass es schwer ist, an Leiter heranzukommen, in denen kein Negerblut ist, und wir haben dort unten gerade einen Tempel gebaut. Er wird im Oktober eingeweiht. Viele Menschen, die Negerblut in sich haben, haben das Geld für den Tempelbau zusammenbekommen. Und wenn wir nicht etwas verändern, können sie ihn nicht gebrauchen, nachdem er gebaut ist.“ (Aus einem auf Tonband aufgenommenen Interview, das LeGrand Richards am 16.August 1978 Wesley P. Walters und Chris Vlachos gab, Zitiert in dem Heft von Donald s. Tingle, Die Mormonen, S. 23

 

Mario S DePillis sagte in der New York Times vom 11. Juni 1978, also kurz, nachdem diese “Offenbarung” veröffentlicht wurde:

 

„...die Antischwarzen-Politik des Mormonismus war eine Offenbarung der einzige Weg da heraus zu kommen, und viele Studenten des Mormonismus machten sich nur Kopfzerbrechen über den späten Zeitpunkt.“ Zitatquelle: http://www.negerundpriestertum.de.tl/BESSER-SP-Ae-T-ALS-NIE.htm

 

Auch ich bin dieser Meinung, denn die Mormonen hatten sich durch ihre Weigerung, farbigen Männern das mormonische Priestertum zu geben, selbst ins gesellschaftliche AUS geschossen.

 

Der “spätere Zeitpunkt

 

Wie wurde diese “Offenbarung” nun bei den Mormonen und weltweit aufgenommen? Wie wurde sie bewertet? Welche Dinge wurden trotzdem verschwiegen, und, vor allem, warum war es so einfach möglich, eine als unveränderbar angesehene Position einfach aufzugeben, und so zu tun, als ob es immer schon so war? Welchen Preis bezahlte die Mormonenführung für diese „Offenbarung“?

 

„Da sie an 'fortlaufende Offenbarung' glauben, haben Mormonen einen Mechanismus, der sie in die Lage versetzt, frühere Positionen umzukehren, ohne die vergangenen zu verwerfen... Dass die Kirche solch einen Mechanismus in Anspruch nehmen wird, um die Rassenfrage zu lösen, ist nicht zu unwahrscheinlich... diese Vorgehensweise hat einen ernsthaften Nachteil. Es ist die Neigung, die Fehler der Vergangenheit nicht einzugestehen. Während Offenbarung dazu benutzt werden könnte, um eine neue Rassenpolitik zu legitimieren und das Mormonenverhältnis zum schwarzen Volk neu zu definieren, könnten die Mormonen immer noch nicht gewillt sein, den Rassismus zu verdammen, in den sie in der Vergangenheit verstrickt waren. Sie könnten dazu geneigt sein, zu argumentieren, dass Mormonen in früheren Perioden unter einem anderen Auftrag standen als der eine, der sie jetzt bindet. Dies unterstellt offensichtlich, dass sich die Kirche nie irrt. Somit kann eine Änderung durch die Idee der fortlaufenden Offenbarung kommen, aber die rassistischen Aspekte der Mormonengeschichte werden nicht zwangsläufig verdammt.“ (The Journal of Religious Thought, Herbst-Winter 1973, S. 57-58) Zitatquelle:  http://negerundpriestertum.de.tl/DIE-NEUE-OFFENBARUNG-WEICHT-DEM-EIGENTLICHEN-PROBLEM-AUS.htm Hervorhebungen von mir

 

Und genau das taten die Kirchenführer der Mormonen: Sie benutzten das Mittel der Offenbarung, um dem eigenen Rassismus aus dem Weg zu gehen, auch denen, die in ihren Heiligen Schriften, etwa im Buch Mormon oder der Köstlichen Perle, zu finden waren. Sie reagierten nicht wie von Gott berufene Apostel und Propheten, sondern wie eine Kaste von Managern, die versucht, Schaden von ihrer Firma abzuwenden, und, weil es nicht anders geht, auch zu Zugeständnissen widerwillig bereit ist. An ihrem Denken hatte sich jedoch nichts geändert.

Die früher für alle Ewigkeit geltende Regel, die Farbigen bis 1978 das Priestertum verbot, ist eng mit der Lehre der Präexistenz verbunden. Erinnern sie sich, dass die Mormonenführer immer wieder betonten, das Farbige minderwertiger wären, dass sie im Vorherdasein (Präexistenz) nicht eindeutig auf der Seite von Christus standen, und sie deshalb mit dem „Fluch der schwarzen Haut“ gestraft wurden?

Sollten Mormonen nun weiter glauben, dass Farbige in der Präexistenz nicht rechtschaffen genug waren?

Und was sagt man einen Afroamerikaner, der sich vor der „Offenbarung“ bei den Mormonen taufen ließ, und als „unwürdig“ für das Priestertum angesehen wurde, nach der „Offenbarung dieses aber plötzlich war?

Nun haben die Mormonen das Verbot des Priestertums für Farbige aufgehoben.

Wird die Mormonenkirche auch ihre Lehren aufgeben, nach denen Farbige im Buch Mormon als „mit einem Fluch beladen“ bezeichnet werden? Oder, dass Farbige in der Präexistenz nicht treu waren, und in der celestialen Herrlichkeit (der höchsten Stufe in der mormonischen Vorstellung von einem Leben bei Gott) nur die Diener ihrer weißen Herren sein werden?

Wenn die Führung der Mormonen es unterlässt, sich mit dem eigenen theologisch begründeten Rassismus auseinanderzusetzen, und klare Aussagen auch bezüglich der anderen Lehren versäumt zu tätigen, werden viele Mormonen weiter daran glauben, das Farbige minderwertiger als Weiße sind, und der Rassismus in der Mormonenkirche wird neue Blüten bilden.

Der damalige Präsident der Mormonen, Spencer W. Kimball, war, wie seine Nachfolger, nicht bereit, in der Öffentlichkeit irgendwelche Fehler zuzugeben, um den Eindruck der Unfehlbarkeit und der „göttlichen Offenbarung“ aufrecht zu erhalten.

Es hat den Anschein, als ob es die Mormonenführer waren, die Farbige Mitglieder und Menschen unter einem angeblichen „Fluch“ festhielten, und dickköpfig daran festhielten, und alle mit Exkommunikation bedroht, die eine andere Meinung als die „Stellvertreter Gottes“ hatten. Erst, als sie „mit dem Rücken zur Wand“ standen, und ein riesiger Imageschaden drohte, lenkte die „einzig wahre Kirche“ (so ihre Selbstbezeichnung) ein.

Vor der „Offenbarung“ traten Menschen wegen dem Rassismus der Mormonen aus, und danach traten Mormonen aus, weil diese „Offenbarung“ ihnen zu liberal erschien.

 

Die heutigen Farbigen

 

Die heutigen Neger des Mormonismus sind Frauen und Homosexuelle.

Frauen, weil ihnen immer noch das Priestertum verwehrt wird, und sie wenig Rechte im kirchlichen Leben haben, und Homosexuelle, weil sie deswegen ausgeschlossen werden. Es gab sogar Zeiten, wo Homosexuelle mit Elektroschock – und „Aversionstherapien“ auf dem Gelände der kircheneigenen Brigham Young Universität „behandelt“ wurden.

 

Diskriminierung von Frauen:

 

Auch wenn die Mormonen den Wert der Familie sehr betonen und die Wichtigkeit der Rolle der Frau als Mutter hervorheben, so haben wir es doch mit einem streng patriarchalischen System zu tun. Der Mann gilt als Oberhaupt der Familie und trägt das Priestertum. Frauen erhalten zwar Aufgaben in der Kirche aber das Priestertum bleibt ihnen verwehrt. Die "Richter in Israel" sind durchweg Männer. Männer besetzen alle wichtigen Positionen in der Kirche und überwachen auch die Organisationen (FHV, PV), die von Frauen geleitet werden. Frauen erhalten nur Berufungen, die nicht mit dem Priestertum in Konflikt geraten und direkt mit den Aufgaben der Mutter in Zusammenhang stehen (von wenigen Ausnahmen abgesehen). Dazu gehören die Frauenhilfsvereinigung und die Primarvereinigung.

Im Tempel müssen sich Frauen verschleiern, während das Männer nicht tun. Im Tempel geloben Frauen auch, "auf den Rat des Mannes" zu hören. Bis 1990 hieß es noch, dass die Frau "dem Gesetz des Mannes Folge zu leisten hat" und der in der Zeremonie gezeigten Eva wurde aufgrund der Übertretung gesagt, dass ihr Mann über sie "herrschen wird". Frauen können zwar eine Ausbildung machen aber ihr Lebensziel besteht darin Kinder zu bekommen und sich um den Haushalt zu kümmern. Moderne Familienstrukturen sind bei den Mormonen verpönt.

Der markanteste Teil der Diskriminierung bestand und besteht jedoch in der bis 1890 offiziell praktizierten Polygamie. Joseph Smith führte die Polygamie ein und hatte selbst über 30 Frauen. Per göttliches Dekret erklärte er seinerzeit alle Ehen für ungültig und forderte sogar die Frauen seiner Mitstreiter ein. Auch heute noch können im Tempel mehrere Frauen an einen Mann gesiegelt werden, wenn die jeweils vorige Frau gestorben ist. Mormonen glauben, dass dem Mann im Himmel dann mehrere Frauen gehören. Auch dort steht die Frau als eine unter vielen dem Mann nur zur Seite. Er trägt auch dort das Priestertum.

Man glaubt zwar auch an eine "himmlische Mutter" aber Gott selbst ist natürlich ein Mann.

Interessant auch ist die Betrachtung der Frau in den "Heiligen Schriften", besonders im Buch Mormon. Es fällt auf, dass dem weiblichen Geschlecht allenfalls eine Randbedeutung zukommt. Viel hatten die männlichen Schreiber über die Frauen jedenfalls nicht zu sagen.

Mormonen sprechen immer von der Gleichwertigkeit der Frau aber gleichberechtigt wird sie niemals sein. Aus: http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=diskriminierung.htm&nav=9#frau Hervorhebungen von mir

 

Diskriminierung Homosexueller:

 

Homosexualität gilt seit jeher als schwere Sünde und als krankhaftes Verhalten, von dem man umkehren oder geheilt werden muss. Die Gemeinschaft unterstützt mit hohen Geldbeträgen Kampagnen, die sich gegen die Akzeptanz der gleichgeschlechtlichen Beziehungen richten. Homosexuelle können nicht Mitglieder der Gemeinschaft werden und müssen mit disziplinarischen Maßnahmen rechnen, wenn sie ihre Neigungen nicht verändern. Mormonen haben eine komplett veraltete Ansicht über Ursprung und Wesen der Homosexualität, wie ein Artikel über Homosexualität und Mormonismus auf dieser Site aufzeigt. Aus: http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=diskriminierung.htm&nav=9#frau

 

 

Was das für Homosexuelle bedeutet, wird in dem Buch „Das Wunder der Vergebung“ von Spencer W. Kimball deutlich:

 

 

"Die Homosexualität ist eine schändliche Sünde. Sie ist etwas Widerwärtiges für diejenigen, für die sie keine Versuchung darstellt; Es ist unangenehm und peinlich, darüber sprechen zu müssen.... Diese Perversion findet man sowohl bei Männern, als auch bei Frauen.... Alle diese Perversionen sind vor Gott nicht nur unnatürlich, sondern unrecht(...) Weil Homosexualität eine so schwere Sünde ist, wird jemand, der dafür nicht Buße tut, schwer bestraft. " (, S.92,93) Zitatquelle: http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=homosexualitaet.htm

 

Für Mormonen ist Homosexualität nicht nur Sünde, sondern auch eine heilbare Krankheit.

Einen Irrglauben, den sie mit vielen fundamentalistischen Gruppierungen teilt.

Aber ist das wirklich so? Kann jemand von Homosexualität geheilt werden?

 

"Homosexuelle wählen ihre sexuelle Orientierung genauso wenig wie Heterosexuelle. Wissenschaftler und die meisten Sexualforscher stimmen darin überein, daß die Homosexualität eine Orientierung ist, auf die man keinen Einfluss hat. Sie sind der festen Überzeugung, daß sich bei den meisten die homosexuelle Orientierung im Mutterleib herausbildet und daß im Alter von fünf Jahren die homosexuellen Muster bereits fest in der betreffenden Person verankert sind und von dieser in keiner Weise mehr gesteuert werden können. Jahrhunderte lang hat man die unterschiedlichsten Techniken angewendet, um homosexuelle Tendenzen bei den Betroffenen zu unterdrücken. Dazu gehörten Brustamputationen, Kastration, medikamentöse Behandlungen, die Entfernung der Gebärmutter, frontale Lobotomie, Psychotherapie, Elektroschocktherapie, Gebetsrunden, spirituelle Sitzungen und Exorzismus. Keine dieser Therapien hat jemals angeschlagen. Im besten Fall haben sie bewirkt, daß einige Bisexuelle ihre sexuellen Aktivitäten auf das andere Geschlecht konzentriert haben oder einige Homosexuelle sich dazu gezwungen sahen, aus Schuldgefühlen oder Angst heraus enthaltsam zu werden, doch viele andere wurden in den Selbstmord getrieben.

Die Chancen, daß Sie heterosexuell sind, liegen bei über neunzig Prozent. Denken Sie einmal daran, wie schwierig es für Sie wäre, sich zum gleichen Geschlecht hingezogen zu fühlen. Das wird Ihnen eine ungefähre Vorstellung davon geben, daß es praktisch unmöglich ist, Gefühle zu erzeugen, die man nicht bereits in sich hat. Wenn Homosexualität wirklich eine Entscheidung wäre, wie so viele behaupten, warum würde sich eine halbwegs intelligente Person für einen Lebensstil entscheiden, der sie soviel Feindseligkeit, so vielen Vorurteilen und Diskriminierungen aussetzt? Hormone sind die Auslöser für Homosexualität, nicht bewusste Entscheidungen." (Allan und Barbara Pease, Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken, S.274ff, Ullstein Verlag, 2000) Zitatquelle: http://www.mormonismus-online.de/index.php?inc=homosexualitaet.htm Hervorhebung von mir

 

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